Die ökologische Bioland-Imkerei im Elbe-Weser-Raum
Willkommen auf der Homepage der Bioland-Imkerei bio-biene!

Auf unserer Homepage möchten wir Ihnen unsere Imkerei vorstellen und Ihnen zeigen, was das Besondere an unserem Biolandhonig ist. Sollten wir Sie von dem besonderen Wert unserer Produkte überzeugt haben, bietet unser Shop die Gelegenheit zum Online-Einkauf.

Imker, die an unseren Buckfastbienen oder Inselköniginnen interessiert sind, finden unter dem Menüpunkt "Buckfastzucht" weitere Informationen.

Die Berufsimkerei bio-biene gibt es seit 2007. Sie wird von Diana und Detlev Biel geführt. Vor 2007 war die Imkerei eine Nebenerwerbsimkerei nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes. Doch um unseren Kunden die höchstmögliche Qualität liefern zu können, stellten wir unsere Imkerei im Jahr 2007 um und richteten uns dabei nach den strengen Bioland-Vorgaben. 

                   

Wir betreiben unsere Imkerei im Elbe-Weser-Raum, mit Betriebssitz in Drangstedt, im Landkreis Cuxhaven. Unser Direktverkauf findet bei uns zu Hause statt. Kommen Sie gerne vorbei: bio-biene, Kreuzacker 10, 27624 Ringstedt.

                       

Der Elbe-Weser-Raum mit seinen ausgedehnten Mischwäldern, rekultivierten Mooren, blühenden Wiesen und Gehölzstreifen bietet ideale Vorraussetzungen, um eine ökologische Imkerei nach Bioland-Richtlinien zu betreiben.

Er ermöglicht uns, die Standplätze der Bienen so zu wählen, dass die Einflüsse aus der konventionellen Landwirtschaft weitgehend ausgeschlossen werden. Auch werden die Blüten der Pflanzen und Bäume nicht durch die Abgase von Industrieanlagen belastet, da es solche hier fast nicht gibt. Die frische Meeresluft der nahen Nordsee sorgt hier für die Gesundheit von Mensch und Tier und ermöglicht uns, einen Honig höchster Güte und Qualität zu ernten.

Unsere Bienenvölker werden weitgehend auf festen Standplätzen gehalten. Nur ein kleiner Teil wird im Frühjahr zur Bestäubung an Bio-Rapsfelder oder Bio-Obstkulturen befreundeter Biolandbetriebe verbracht. Diese liegen aber im Elbe-Weser-Raum.

                        

Wir wollen keine Wanderimkerei sein, auch wenn wir Ihnen dadurch weniger Sortenhonige anbieten können. Für uns schließt der ökologische Gedanke das Wandern über weite Strecken zur Sortenhonigerzeugung aus. Eine Imkerei kann dann zwar biologisch bewirtschaftet werden, aber eben nicht ökologisch, wenn man den Kraftstoffverbrauch, der beim Wandern entsteht, mit betrachtet.

Uns sind solche Gedanken wichtig, denn Bienen zu halten, ist mehr als nur Honig zu erzeugen. Sicher ist die erste offensichtliche Aufgabe der Bienen, Nektar zu sammeln und ihn in köstlichen Honig zu verwandeln. Aber dabei passiert mehr!

Beim Sammeln des Nektars bestäuben die Bienen die Blüten in der Natur. Der Wert der Bestäubung liegt dabei um ein Vielfaches über dem des dabei gesammelten Honigs. Die Bienen haben durch die Bestäubung eine Schlüsselstellung im Ökosystem. Ohne Bienen wäre es vielen Pflanzen nicht möglich Früchte und Samen zu bilden. Doch nur über die Vermehrung können die Pflanzen ihre Art erhalten. Dabei bewirkt die Bestäubung nicht nur ein quantitatives Mehr an Samen und Früchten, sondern auch ein qualitatives - denn Früchte werden besser ausgebildet.

Ein paar Beispiele für die Ertragssteigerung durch die Bienenbestäubung: Bei Äpfeln steigert sich die Fruchtbildung um über 55%. Bei Erdbeeren steigt der Gesamtertrag um 107%. Bei Heidelbeeren ist die Fruchtbildung um 31% erhöht und die Beeren sind im Schnitt 69% größer. Bei Raps steigt die Samenanzahl in der Schote von 1-10 Samen/ Schote auf 15-30 Samen/ Schote und der Ölgehalt steigt auch.

Somit sorgen die Bienen über die Bestäubung für eine Arterhaltung bei den Pflanzen. Gleichzeitig sind die Früchte Nahrung für viele Tiere und Insekten und auch ihr Überleben wird gesichert.

Zusätzlich dienen die Bienen (welche im Sommer nur 6 Wochen leben) selber anderen Tieren als Nahrung; egal ob der Hornisse, wenn sie die Bienen im Flug fängt oder der Ameise, wenn sie die toten Bienen am Waldboden einsammelt. Man hat festgestellt, dass Ameisenvölker größer und stärker werden, wenn sich Bienenvölker in der Nähe befinden. Dieses Mehr an Ameisen wiederum führt zu einer Reduktion von Fraßschädlingen. Man kann an dieser Stelle folglich von indirektem Pflanzenschutz sprechen.

Nicht zu vergessen ist auch die Wirkung der gestorbenen Bienen am Boden als biologischer Dünger. Ein Standplatz mit 30 Völkern versorgt die unmittelbare Umgebung mit bis zu einer Tonne düngender Biomasse pro Jahr.

Damit sollte ersichtlich sein, dass es wichtig ist deutschen Honig zu kaufen, wenn man die Natur vor Ort schützen will. Durch den Kauf und Verzehr des deutschen Honigs unterstützen Sie die Bienenhaltung hierzulande und dies ist wichtig, da die Zahl der Imker und Bienenvölker stagniert.